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Am 26.08.2003 rief Alex den Astrotreff-Ruhr-Sauerland ins Leben. So machten sich Doris, Torsten, Jörg (als ARS-Anwärter :-)), Max, Jutta, Werner, Alex und Dirk ins schöne Blintrop im Sauerland auf, wo Udo auf einer Weide von Bauer Alfons für uns die "Feier-Location" klar gemacht hat. Da das Wetter angeblich recht gut werden sollte, stand kollektives Grillen auf dem Plan. Dort zeigte sich schnell, was einen gut präparierten Sternenfreund ausmacht. Doris und Torsten hatten ein hübsches, kleines Pavillon-Zelt mitgebracht unter
dem wir es uns erst einmal alle kuschelig gemütlich machten (während Udo das Grillfleisch holte), denn es regnete im Sauerland. Trotz der widrigen Witterungsumstände ging es schon sehr lustig zu. Aufgemuntert durch hochheilige Versprechen a la "das zieht durch", "wird doch schon weniger", "da wird's schon heller" hofften wir auf baldige Wetterbesserung um den Grill anwerfen zu können - die blieb nur leider aus. Statt dessen verwandelte sich der Platz unter unseren Füssen in einen nicht mehr zu verachtenden Morast, der besonders gut unter den Schuhsohlen klebte. Für Alex war's prima, legte er doch in seiner Größe ein paar Zentimeter drauf und war schon fast mit uns auf Augenhöhe. Trotzdem entschlossen wir uns zu einem Umzug, also wurde das Zelt an allen vier Ecken gepackt und ein paar Meter weiter auf die Wiese verlagert, wo kein Schlamm mehr war - den waren wir zwar jetzt los, dafür war es jetzt nass unter uns. Glücklicherweise hatte Alfons Mitleid mit uns und bot uns an, in den Schuppen (wo sein Trecker stand) umzuziehen. Max entfachte eine Höllenglut im Grill und rubbeldiekatz waren die ersten Würstchen durch - oder eher schwarz. Wie gesagt, Doris und Torsten waren "fully equipped" und so machte uns das selbstkühlende "CoolKeck" 10 Liter Fässchen Brinkhoffs No.1 mit den meisten Spaß. Nach 30 Minuten war das Bier sauber kalt und wir hatten teilweise große Mühe mit Maxens Schlagzahl Schritt zu halten. Doris erfreute uns mit ihrer klaren, vorurteilsfreien Meinung über Michael Schumacher *spuck*, was zum Anfang einen reinigenden Effekt auf Alex verschlammte Schuhe hatte, da er neben ihr saß. Zeitweise erinnerte sie uns an den Pavlovschen Hund, denn wenn irgendwo irgendwer das Wort Schumacher *spuck* aussprach, löste es bei ihr einen gewissen Reflex aus, den Alex auf die Dauer nicht begrüßte, uns aber belustigte. Torstens Wagen wurde kurzerhand vor den Schuppen gefahren und die Musikanlage aufgedreht. Zu den Klängen von "Knorkator", "Rammstein" u.ä. erreichte die Party ihren Höhepunkt. Gegen Mitternacht kamen Jutta und Werner noch für ein Stündchen aus Duisburg nach, was wir alle toll fanden. Leider musste Werner am Samstag Abend arbeiten, so dass die beiden nur eine kurze Stipp-Visite einlegten um uns alle mal kennen zu lernen. Irgendwann war dann auch das Fässchen leer und so stiegen wir wieder auf das (leider warme, dafür magenschonende) "Pott's" *plöpp* um. Max und ich nahmen die Einladung von Udo gerne an, in seiner Ferienwohnung (die er gerade renovierte) zu pennen. Max vergegenwärtigte sich dabei einmal mehr
die Vorteile einer Iso-Matte unter dem Schlafsack (wohl dem, der eine hat). Nach einem gemütlichen Frühstück bei Udo packten wir bei Alfons noch die Sachen zusammen und machten uns auf den Weg in heimische Gefilde. Fazit: Viele Grüße und Clear (Schumacher *spuck*) Skies |