Erste ARS-Geburtstagsfeier am 28.08.2004

 

Am 26.08.2003 rief Alex den Astrotreff-Ruhr-Sauerland ins Leben.
Natürlich musste dieses Ereignis zum einjährigen Bestehen gebührend auf ARSianisch gefeiert werden.
Der Party-Termin fiel auf Samstag den 28.08.2004.

So machten sich Doris, Torsten, Jörg (als ARS-Anwärter :-)), Max, Jutta, Werner, Alex und Dirk ins schöne Blintrop im Sauerland auf, wo Udo auf einer Weide von Bauer Alfons für uns die "Feier-Location" klar gemacht hat. Da das Wetter angeblich recht gut werden sollte, stand kollektives Grillen auf dem Plan.

Dort zeigte sich schnell, was einen gut präparierten Sternenfreund ausmacht. Doris und Torsten hatten ein hübsches, kleines Pavillon-Zelt mitgebracht unter dem wir es uns erst einmal alle kuschelig gemütlich machten (während Udo das Grillfleisch holte), denn es regnete im Sauerland.
Macht nix, so wurden erst mal ein paar "Pott's" *plöpp* geleert und ein Großteil des Fladenbrotes vertilgt.

Trotz der widrigen Witterungsumstände ging es schon sehr lustig zu. Aufgemuntert durch hochheilige Versprechen a la "das zieht durch", "wird doch schon weniger", "da wird's schon heller" hofften wir auf baldige Wetterbesserung um den Grill anwerfen zu können - die blieb nur leider aus.

Statt dessen verwandelte sich der Platz unter unseren Füssen in einen nicht mehr zu verachtenden Morast, der besonders gut unter den Schuhsohlen klebte. Für Alex war's prima, legte er doch in seiner Größe ein paar Zentimeter drauf und war schon fast mit uns auf Augenhöhe.

Trotzdem entschlossen wir uns zu einem Umzug, also wurde das Zelt an allen vier Ecken gepackt und ein paar Meter weiter auf die Wiese verlagert, wo kein Schlamm mehr war - den waren wir zwar jetzt los, dafür war es jetzt nass unter uns.

Glücklicherweise hatte Alfons Mitleid mit uns und bot uns an, in den Schuppen (wo sein Trecker stand) umzuziehen.
Der Schuppen war zu Tal hin offen, so dass wir dort bei grandioser Aussicht den Grill im trocknen anwerfen konnten. Neben dem Trecker standen noch Bänke und Tische, die wir uns zu einer gemütlichen Runde zusammen stellten. Jetzt konnte es los gehen - und es hörte schlagartig auf zu regnen.

Max entfachte eine Höllenglut im Grill und rubbeldiekatz waren die ersten Würstchen durch - oder eher schwarz.
Jetzt ging es aber schlag-auf-schlag und ein Schweine-Steak folgte auf das nächste - hat eigentlich einer was für Max aufgehoben?
Viele Köstlichkeiten wurden gereicht, wie Nudelsalat, Lauchsuppe (ach ne, war ein spitzen Mandarinensalat und seeeehr viel Dressing), Brot und Hopfenkaltschale.
Zum Essen gesellten sich noch Udos "Frauen" (seine beiden Töchter) zu uns. Hoffentlich haben wir die jetzt nicht verdorben :-)
Wie sich das für einen echten Geburtstag gehört hatte Doris einen Kuchen (Bounty-Kuchen) gebacken.
Jörg (seines Zeichens Vorkoster) zeigte einen selbstlosen Einsatz zur Kuchenentsorgung ("der schmeckt eh nicht"), welchen wir zu Beginn bewundernswert fanden - allerdings mussten wir seine Aussage doch in Frage stellen und kamen zu einem gänzlich anderen Ergebnis. Hat er versucht uns hinters Licht zu führen? Ein Schelm, wer böses denkt...

Wie gesagt, Doris und Torsten waren "fully equipped" und so machte uns das selbstkühlende "CoolKeck" 10 Liter Fässchen Brinkhoffs No.1 mit den meisten Spaß. Nach 30 Minuten war das Bier sauber kalt und wir hatten teilweise große Mühe mit Maxens Schlagzahl Schritt zu halten.

Doris erfreute uns mit ihrer klaren, vorurteilsfreien Meinung über Michael Schumacher *spuck*, was zum Anfang einen reinigenden Effekt auf Alex verschlammte Schuhe hatte, da er neben ihr saß. Zeitweise erinnerte sie uns an den Pavlovschen Hund, denn wenn irgendwo irgendwer das Wort Schumacher *spuck* aussprach, löste es bei ihr einen gewissen Reflex aus, den Alex auf die Dauer nicht begrüßte, uns aber belustigte.

Torstens Wagen wurde kurzerhand vor den Schuppen gefahren und die Musikanlage aufgedreht. Zu den Klängen von "Knorkator", "Rammstein" u.ä. erreichte die Party ihren Höhepunkt.

Gegen Mitternacht kamen Jutta und Werner noch für ein Stündchen aus Duisburg nach, was wir alle toll fanden. Leider musste Werner am Samstag Abend arbeiten, so dass die beiden nur eine kurze Stipp-Visite einlegten um uns alle mal kennen zu lernen.

Irgendwann war dann auch das Fässchen leer und so stiegen wir wieder auf das (leider warme, dafür magenschonende) "Pott's" *plöpp* um.
So langsam verabschiedeten sich die ersten und gegen 3:00 Uhr machten wir den Laden zu.

Max und ich nahmen die Einladung von Udo gerne an, in seiner Ferienwohnung (die er gerade renovierte) zu pennen. Max vergegenwärtigte sich dabei einmal mehr die Vorteile einer Iso-Matte unter dem Schlafsack (wohl dem, der eine hat).
So konnte er aber am nächsten Morgen seine Knochen zählen und zufrieden feststellen, dass noch alle da waren.

Nach einem gemütlichen Frühstück bei Udo packten wir bei Alfons noch die Sachen zusammen und machten uns auf den Weg in heimische Gefilde.

Fazit:
Wie schon beim Venustransit war auch dieser Abend war wieder eine rundum gelungene Aktion.
Neben gehaltvollen Gesprächen über Schumacher *spuck*, Schumacher *spuck* SchumacherSchumacherSchumacher *spuckspuckspuck*, Teleskope, Tattoos, Astro-Dealern, Knorkator-Texten, Astro-Urlaub, Objektiven, Belichtungszeiten und vielem mehr war es einfach schön, einmal alle wieder zu sehen (oder zum ersten mal bei Licht zu sehen) und in gemütlicher Runde zu feiern.
Ich hoffe, dass solche Abende nicht die Ausnahme bleiben, sondern die Regel werden.

Viele Grüße und Clear (Schumacher *spuck*) Skies

Dirk